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Vereinsmeisterschaft 2011:
Lediglich ein halbes Jahr lang
durfte Patrick (Baack), unser Vereinsmeister des letzten Jahres,
sich seines Titels erfreuen. Denn nicht mehr wie in den
vergangenen Jahren zur Weihnachtszeit, sondern in der
Jahresmitte erging nun (und wird künftig ergehen) die Einladung
zum turnusmäßigen vereinsinternen Wettkampf, welcher 2011 leider
ohne den Titelverteidiger stattfinden musste. Gleichwohl war das
Feld, obzwar von relativ geringer Teilnehmerdichte, mit
spielstarker Konkurrenz besetzt. In vier Gruppen à fünf
Spieler/innen wurde begonnen, um die Viertelfinalpaarungen zu
ermitteln. Während sich in Gruppe 2 Christian Herz
erwartungsgemäß ungefährdet vor Stephan Budach durchsetzte und
in Gruppe 4 Udo Schänzer sich deutlich vor Jürgen Korthals
platzierte, errang in Gruppe 1 überraschend Khai Tan den ersten
Platz, indem er u.a. einen der Titelaspiranten Carsten Reichelt
ausschalten und diesen auf Rang zwei verweisen konnte. Hart
umkämpft war die Weiterqualifizierung hingegen in Gruppe 3. Ania
Toczyska erwies sich hier als Männerschreck, da sie, anknüpfend
an ihre gute Form in den letzten Wochen, Markus Hemker mit 3:1
schlug und mit 3:2 auch Frank Bäumer bezwang, der, sowohl Ania
als auch Markus unterliegend, die Vorrunde nicht überstehen
sollte.
Im Viertelfinale hatte Khai Tan
gegen Stephan keine Probleme, Carsten siegte gegen Christian mit
3:1, ebenso Ania, die gegen Jürgen Ihren Siegeszug fortsetzte.
Im wohl besten und spannendsten Spiel des Tages ging Udo gegen
Markus in fünf Sätzen als Sieger hervor, wobei jeder einzelne
Satz mit denkbar knappstem Zahlenverhältnis für den einen oder
anderen endete.
Daher kam es zu folgenden
Halbfinalbegegnungen: Ania gegen Khai Tan und Carsten gegen Udo.
Ania verlor, nach bisher bravourösem Spiel, nun ihre Kräfte und
musste sich mit 1:3 Khai Tan geschlagen geben, der als einziger
Spieler aus der 3. Herrenmannschaft ins Turnier gestartet war
und es durch den Überraschungsvorrundensieg gegen Carsten und
etwas Losglück bis ins Endspiel erfolgreich zu gestalten
vermochte. Hier allerdings war er chancenlos gegen Udo, der
sich, wie zuvor im Halbfinale, als er gegen Carsten geglänzt
hatte, deutlich überlegen zeigte. – Udo Schänzer also heißt der
neue Vereinsmeister 2011. Gratulation!
Um die Vereinsmeisterschaft im
Doppel wurde am Dienstagabend zuvor gestritten. Dabei gelang es
Markus Hemker / Christan Herz nach teils hartumkämpftem, teils
überaus ansehnlichem Spiel den Titel zu erringen. Im Finale
bezwangen sie ihre Mannschaftskollegen Martin Weber / Wolfgang
Roth mit 3:2. Dass Carsten / Udo im Halbfinale gegen Martin /
Wolfgang ausschieden und dass Maria (Smyshliaeva) / Ania die
Vorrunde nicht überstehen konnten, weil sie dort weder gegen
Markus / Christian (2:3), noch gegen Tobias (Fiege) / Krauti
(0:3) gewinnen konnten, sind als kleine Überraschungen des Tages
zu bezeichnen. Maria / Ania erspielten sich dann jedoch den
separaten Damentitel, indem sie unter vier Damenpaarungen
ungeschlagen blieben. Marion Wrusch / Barbara Böttcher wurden
zweite, Andrea Khamseh / Susan Laaser dritte.
Am Donnerstagabend traten in der
Mixedkonkurrenz acht Paarungen an, die Jeder-gegen-Jeden um die
Platzierungen spielten. Wie in den Vorjahren hießen die Gewinner
schließlich Marion und Matthias Wrusch - allerdings nicht
unangefochten, denn nur aufgrund des schlechteren
Satzverhältnisses landete die Neuformation Maria und Thomas
(Kolb) auf Rang 2, hinter denen sich Susan / Christoph (Galle)
wiederum die Bronzemedaille sicherten. Die Vorjahreszweiten
Andrea / Tobias belegten nach unglücklichen Niederlagen Platz
vier, warteten aber mit einem Sieg gegen die Wruschs auf, deren
einzige Niederlage dies an jenem Abend bedeutete. Ania und
Carsten mussten sich etwas überraschend nur mit Platz fünf
zufrieden geben.
Nach schweißtreibenden
Spieltagen mit einer Menge Spielfreude wurden die Sieger in
geselliger Runde im Stammlokal unter präsidialem Geleit geehrt
und es wurde noch lange gefeiert.
 
Eine Nachlese von Tobias Fiege
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Vereinsmeisterschaft 2010:
Am Jahresende, wenn die Hinrunde des Ligawettbewerbs ausklingt
und sich durch die Winterpause psycho-physische Entspannung vom
turbulenten Mannschaftsbetrieb anbahnt, steuert man beim ASV
erst noch auf einen der saisonalen Höhepunkte zu. Wie immer
steht die Vorweihnachtszeit ganz im Zeichen der
Vereinsmeisterschaft. Und das hieß für alle Beteiligten auch
diesmal: verbleibende Kraftreserven mobilisieren und sich für
den Ernstfall der im Training bereits vielfach erprobten Duelle
motivieren.
Traditionell wurde an einem Dienstag im Dezember mit der
Doppelkonkurrenz begonnen. Carsten Reichelt / Udo Schänzer
starteten dabei als klare Favoriten, wobei zu vermuten stand,
dass für sie eigentlich nur von ihren Mannschaftskollegen
Frank-Peter Rolf / Rainer Lustig - besser bekannt als »Der
Lange« und »Heftig« - eine gewisse Gefährdung des Siegs
auszugehen vermochte. Bereits in der Vorrundengruppe kam es zum
direkten Vergleich. Tatsächlich blieben Carsten / Udo
ungefährdet und zogen darüber hinaus ungeschlagen ins Halbfinale
ein. »Der Lange« und »Heftig« hingegen, indem sie
überraschenderweise auch noch gegen Tobias Fiege / Thomas
Reichelt unterlagen, mussten diesen den zweiten Platz zur
Weiterqualifizierung überlassen und verpassten damit sogar einen
Medallienrang.
In der zweiten Gruppe belegten Martin Weber / Bernd Krause (»Krauti«)
den ersten und Wolfgang Roth / Matthias Wrusch den zweiten
Platz. Sodass sich im Halbfinale Reichelt, C. / Schänzer und
Roth / Wrusch sowie Fiege / Reichelt, T. und Weber / »Krauti«
begegneten. Nach relativ deutlichen Entscheidungen bestritten
Reichelt, C. / Schänzer das Finale gegen Fiege / Reichelt, T. In
der Neuauflage dieses bereits in der Gruppe ausgetragenen Duells
mit «Bruderkampf»anteil, konnte sich das Doppel aus der 3.
Mannschaft gegen dasjenige der 1. zwar respektabel halten,
wenngleich nie in die Nähe des Siegs gelangen. Carsten / Udo
entschieden mit 3:0 das Endspiel für sich und verteidigten so
ihren Titel. – Das leider einzige Damendoppel an diesem Abend
bildeten Marion Wrusch / Barbara Böttcher, die freilich das
Spiel gegen die Herren, wenn auch ohne durchschlagenden Erfolg,
aufnahmen, an sich aber konkurrenzlos blieben.
Am Donnerstag derselben Woche wurde zum Mixedwettbewerb geladen.
Auch hier gab es mit Marion und Matthias Wrusch ein klares
Favoritenduo; die größte Herausforderung durfte man im Vorhinein
wohl von Maria Smyshliaeva / Christian Herz erwarten. Während
die Wruschs, souveräner noch als im Vorjahr, den Sieg davon
trugen, taumelten Maria und Christian jedoch und kamen unter an
jenem Abend insgesamt acht sich messenden Paaren über Platz 5
nicht hinaus. - Einen glänzenden zweiten Platz erreichten Andrea
Khamseh / Tobias Fiege, die beim ASV als
Vereinsmeisterschaftsneulinge ins Feld gingen und sich lediglich
Marion / Matthias (mit 1:3) geschlagen geben mussten. Susan
Laaser / Christoph Galle erzielten einen soliden dritten Platz,
vor Karin Schünemann / Kai Tan Nguy, die mit Platz 4 für die
Überraschung des Tages sorgten.
Schließlich fand am Samstag die Einzelkonkurrenz statt. Rund
fünfundzwanzig teilnehmende Herren spielten vorab in vier
Gruppen, in denen die jeweils Erst- und Zweitplazierten
weiterkommen sollten, um dann, in einer von zwei neuen Gruppen à
vier Spieler, den Einzug ins Halbfinale auszutragen. Zunächst
setzten sich, bis auf eine Ausnahme, erwartungsgemäß die Akteure
der höheren Mannschaften gegenüber den niedrigerklassigen durch.
Nur Stephan Budach aus der fünften Mannschaft verblüffte mit
Siegen gegen «Heftig» und gegen Thomas Kolb und konnte somit die
Vorrunde überstehen. Thomas dagegen musste, kalt erwischt, schon
nach der Vorgruppe die Segel streichen.
In der ersten Zwischengruppe trafen folgende Qualifizierte
aufeinander: Patrick Baack, Christian Herz, Ahmad Dabdoub und
Stephan Budach. Patrick, der sich schon bis dahin bestens
aufgelegt präsentiert hatte, setzte auch jetzt seinen Siegeszug
fort und zog als Gruppenerster ins Halbfinale ein. Zweiter
wurde, etwas überraschend, Ahmad nach einem Fünfsatzsieg gegen
Christian, den er so aus dem Turnier warf. Stephan Budach sorgte
noch einmal für Aufsehen, da allein er es an jenem Tag schaffte,
Patrick in den Entscheidungssatz zu zwingen; jedoch schwanden
ihm hernach seine Kräfte zusehends und er musste mit Niederlagen
ausscheiden.
Die zweite Gruppe konstellierte sich mit Frank Bäumer, «Heftig»,
Matthias Wrusch und Tobias Fiege als die etwas schwierigere und
es wurde in der Tat brisant: Da erst «Heftig» gegen Frank
gewann, dieser aber gegen Tobias siegreich war, der seinerseits
«Heftig» bezwingen konnte und alle drei Matthias ausschalteten,
standen drei Spieler mit je 2:1 Siegen gleich. Also musste das
Satzverhältnis über das Weiterkommen entscheiden. Frank und
«Heftig» wiesen dabei eine knapp bessere Bilanz gegenüber Tobias
auf, der infolgedessen unglücklicherweise eine Platzierung unter
den letzten Vier verpasste.
Im Halbfinale hatte dann Frank Bäumer gegen Ahmad Dabdoub
leichtes Spiel, während Patrick Baack sich recht klar gegen
«Heftig» durchsetzte. Das Finale ging schließlich mit 3:1 an
Patrick, dessen Dominanz auch Frank zu erschüttern außerstande
war. Patrick traf ganztägig konstant ins Schwarze und hatte in
den wenigen heiklen Situationen hinreichend Fortune. Seine
hervorragende Gesamtleistung wurde mit dem Titel belohnt.
Gratulation!
Die lediglich vier anwesenden Damen traten erst gemeinsam mit
den Herren an, waren aber, im Unterschied zum vergangenen Jahr,
wenig erfolgreich und schieden früh aus. Daher ermittelten sie
noch spontan im Jeder-gegen-Jeden-Modus die Meisterin. Wenn auch
in Abwesenheit von Maria, siegte Anna Maria Toczyska, nach
bereits zwei Titeln in den abgelaufenen Jahren, zum dritten Mal
in Folge. Andrea Khamseh belegte Platz 2, vor Marion Wrusch und
Karin Schünemann.
Nachdem man sich einen Tag lang gegenseitig seiner Ballkunst
versichert bzw. verunsichert hatte, wurden die Sieger
anschließend bei der Weihnachtsfeier geehrt und die sportlichen
Mühen mit einem geselligen Mahl belohnt und kräftig begossen. -
Je später der Abend, umso mehr begannen sich die Ereignisse des
Tags bereits jetzt in mythische Gestalt zu gießen und es wurde
über (alte und neue) Meister fabuliert...
Eine Nachlese von Tobias Fiege
Die Bilder sind von Paule
sowie Saverio |
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