10. Deutsche Pokalmeisterschaften
für Verbandsklassen
der Damen und Herren
in Brühl
Verein TTC Blau-Weiß Brühl-Vochem
02.06 - 05.06.2011 |
 
Taktische Beratung vor dem
Pokalspiel
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Im fernen Brühl
spielte unsere 1. Damenmannschaft am letzten
(verlängerten) Wochenende bei den Deutschen
Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen mit. Ein
Ereignis der besonderen Art, nicht nur wegen der langen
Anreise. Entsprechend groß war bei unseren
Protagonistinnen die Vorfreude. - Zum Auftakt des
Turniers trat man, begleitet von Matthias (Wrusch), der
Maria, Ania und Marion freundlicherweise als Coach
unterstützte, gegen die Mannschaft aus Aukrug an. Es
sollte ein spannendes Spiel werden, das man nach
anfänglicher Nervosität und hartem Kampf schließlich mit
4:3 zum Sieg bewegen konnte. Maria und Marion siegten
dabei je einmal, während Ania mit zwei Punkten zum
Matchwinner avancierte, deren fleißige
Trainingsvorbereitung in den letzten Wochen offenbar
Früchte trug.
Am selben Tag noch ging es im zweiten Spiel weiter gegen
die Spielerinnen aus Watenbüttel. Zwar stellten diese
u.a. eine Ersatzspielerin auf (gegen die Maria eingangs
denn auch siegte), doch hatten sie andererseits mit der
starken Joanna Jerominek ein Ass in ihren Reihen, gegen
welches nicht viel auszurichten war. Dennoch gelang es
Maria und Ania nach überzeugender Vorstellung wenigstens
gemeinsam ihr Doppel mit 3:2 zu gewinnen, wobei sie
Jerominek immerhin eine anteilige Niederlage
beizubringen vermochten. Bei diesen beiden Punkten blieb
es allerdings, sodass es am Ende 2:4 aus Sicht des ASV
hieß.
Am Folgetag hatte unser Trio spielfrei und durfte sich
erholen. Inmitten von etlichen Naturparks in Rheinnähe
als Kontrastprogramm zum Berliner Stadtleben ein
Leichtes. Am Samstagmorgen hieß der Gegner dann
Braunschweig. Von frischen Kräften getragen, lief dieses
Spiel auf ein relativ unproblematisches 4:1 hinaus.
Damit war man Gruppenzweiter und so für das
Viertelfinale qualifiziert. Ein Erfolg bereits! Am
Nachmittag traf man in der Runde der letzten acht Teams
auf den TSV Besse - eine für unsere Damen heute
unbezwingbare Mannschaft. Auch wenn einige Sätze nur
knapp verloren gingen, trat die Überlegenheit ihrer
jetzigen Gegnerinnen deutlich zu Tage. Mit 0:4 musste
man sich schließlich geschlagen geben und schied
infolgedessen aus dem Turnier aus. Dass TSV Besse sich
später als Pokalsieger herausstellen sollte, kann jedoch
als würdiges Ausscheiden des ASV betrachtet werden und
als Bestätigung, dass man sich im überregionalen
Vergleich auf solidem Niveau befindet.Für ein besonderes
Highlight an diesem Wochenende sorgte indessen unser
Paule, der sich kurzerhand auf sein Motorrad schwang und
die sechshundert Kilometer quer durch Deutschland auf
sich nahm, um unseren Mädels einen Überraschungsbesuch
zu bescheren – und uns ein paar hübsche Fotos aus des
sportlichen Geschehens Brennpunkt.
Merci beaucoup!
Eine Nachlese von Tobias Fiege |
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| „Final-Four“
Damen-Pokal 2011
Im Sportforum Hohenschönhausen rangen am So, den 15.05. die
letzten vier Teams um den Berliner Damenverbandspokal: VFL Tegel
I, TTC Neukölln I, TTC Südost III und ASV I. Unsere Mannschaft,
ihres Zeichens Titelverteidiger, konnte sich infolge einfacher
Siege in den Vorrunden für diesen Finaltag qualifizieren. Dabei
traten Maria, Ania und Marion an. Zunächst wurden die
Halbfinalpaarungen per Losverfahren einander gegenübergestellt.
Demnach sollte unser Gegner TTC Neukölln I heißen - ein
Regionalligist und also eine an sich kaum überwindbare Hürde.
Allerdings stellte Neukölln neben der starken Soraya Domdey mit
Sirona Beyer und Nina Priebe zwei Spielerinnen aus ihrer
Oberligamannschaft auf, |
sodass für unser Trio diese Partie
gewissermaßen als Einübung in die kommende Saison und erste
Standortbestimmung nützlich sein konnte. Der Spielverlauf ist
(leider) rasch erzählt: Maria und Ania blieben gegen Domdey
erwartungsgemäß chancenlos; Marion verlor ihre Spiele gegen
Beyer und Priebe mit je 1:3. Einzig Ania vermochte gegen Priebe
zwischenzeitlich Akzente zu setzen, doch nach vergebenen 10:8
Führungen im ersten und zweiten Satz unterlag auch sie mit 1:3.
Maria hatte zu jenem Zeitpunkt bereits ihr zweites Spiel mit 1:3
(gegen Beyer) abgeben müssen, was aber angesichts des
schließlichen 0:5 aus Sicht des ASV nicht mehr in die Wertung
einging. - Ein Pokalwettbewerbsende, das hoffentlich nur einen
etwas missglückten Anfang auf dem Terrain des Höherklassigen
markiert.
Eine Nachlese von Tobias Fiege |
| Berliner
Damenmannschaftsmeister 2010/11: ASV Berlin
Würde man am letzten Spieltag den Kontrahentinnen vom TSV
Staaken auch nur einen Punkt entführen können, so dürfte man die
dann reif gewordenen Früchte einer hervorragend absolvierten
Saison ernten. Dies war am vergangenen Donnerstagabend die
Ausgangssituation für unsere 1. Damenmannschaft. Ein
Unentschieden wäre hinreichend gewesen, um die Meisterschaft zu
erringen, eine Niederlage hingegen hätte geheißen, unsanft auf
dem Relegationsplatz zu landen und die in diesem Jahr sich
bestens bietende Chance in die Oberliga aufzusteigen,
möglicherweise doch noch zu riskieren. |
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Eine kleine Nervenprobe also
mussten Maria, Ania, Marion und Barbara in ihrem Finale in der
Verbandsliga bestehen. Zwar stand angesichts der
Tabellensituation keineswegs zu erwarten, dass sie ausgerechnet
gegen Staaken verlieren würden, doch gerade diese vermeintliche
Selbstverständlichkeit, in Verbindung mit dem besonderen
Umstand, dem Aufstieg - wie vielleicht nie wieder - zum Greifen
nahe zu sein, hätte leicht einen Taumel auslösen und unverhofft
den Sieg fern rücken können. Auch im Hinblick auf das bereits
recht knappe 8:5 im Hinspiel war im Vorfeld an eine lockere
Partie nicht zu denken, zumal man jetzt in Staaken gastierte.
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