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Berliner Tischtennismeisterschaft (BEM)

Die Beteiligung unserer Abteilung bei den diesjährigen Berliner Tischtennismeisterschaften hielt sich vor allem wegen grassierendem Verletzungspech in Grenzen. Bei den Senioren (Ü-50) allerdings traten „der Lange“ (Frank-Peter Rolf) und Udo Schänzer für den ASV an – mit Erfolg. Udo stieß nach knappem Überstehen der Vorrunde bis ins Finale vor, wo er schließlich dem Verbandsligaspieler N. Gundlach unterlag. Auch im Doppel konnte Udo reüssieren, indem er mit „dem Langen“ gemeinsam wiederum das Finale erreichte. Auch hier traf man auf Gundlach, der mit seinem Mannschaftskollegen Ritter nach dem Einzelsieg ebenso den Doppelsieg davontrug. Der Unterschied zweier Klassen war von unserem Duo heute nicht zu kompensieren, zwei Silbermedaillen auf Seiten des ASV sind gleichwohl ein guter Erfolg.

Gratulation!


"Impressionen unserer Weihnachtsfeier 2011"


  

Radtour in Brandenburg zur Gartenparty bei «Heftig» (13.08.11)

Am Samstagmorgen ging es los. Der harte Kern unserer Abteilung hatte sich zur gemeinsamen Radtour ins entlegene Stremmen eingefunden, um auf diese Weise der Einladung von «Heftig» zu folgen, der seine neue Errungenschaft, einen alten Schmiedehof in Brandenburg, mit einer Gartenparty einweihen wollte. - Zunächst wurde in Erkner vom Zug auf den Spreeradweg übergesetzt, um dann weiter gen Osten zu radeln. Das Wetter hätte zu einer solchen Tour nicht besser sein können; schon deshalb gut gestimmt, zogen wir gemächlich dahin. Entlang zunehmend leerer werdender Straßen, die sich zwischen riesigen Feldern dahinschlängelten, durch einsame Wälder und vorbei an verlassenen Dörfern drangen wir immer tiefer ins brandenburgische Niemandsland ein. Nur hier und dort begegnete man gleichgesinnten Wanderern, die man dann freundlich grüßte. Paule rief zumeist ein lautes „Mahlzeit“ aus, was besonders Saverio, unseren Weltbürger italienischer Abstammung, erheiterte und seinen deutschen Wortschatz gewichtig erweitern sollte.

Auf halber Strecke kehrten wir in Fürstenwalde ein, tranken auch ein erstes Bier und ein zweites, was die Weiterfahrt zugleich erleichterte und erschwerte.

Später, in einem etwas unwegsamen Waldstück, zog sich dann Wolfgang eine Reifenpanne zu. Eine willkommene Gelegenheit, um im nächst gelegenen Forsthaus zu pausieren und beim nächsten Bier oder einem erfrischendem Eis das romantische Ambiente der mitunter überraschend schönen «fernöstlichen» Natur zu genießen. Paule hatte zum Glück (s)ein Zauberspray dabei, welches den Reifen ohne große Flickarbeit in Stand zu setzen versprach. Doch dieses Versprechen war nur von kurzer Dauer, sodass sich Wolfgang und Frank, ihres Zeichens Ingenieure, jetzt ans Reifenflicken heranmachten. Gut eine Stunde später! hatten sie die schwierige Operation (mehr oder weniger zufriedenstellend) bewältigt, während wir anderen im Gras zu entspannen versuchten, aber dabei schon mal Bekanntschaft mit den dortzulande höchst aggressiven Stechmücken machen mussten. Immerhin, wir trafen wenig später, nach schließlich zehn Stunden Fahrt und neunzig zurückgelegten Kilometern bei Sonnenuntergang im Ziel ein. Dort empfing man uns, wenn auch etwas besorgt schon, mit viel Bier und üppig Gegrilltem. Bis spät in die Nacht wurde ausgiebig gefeiert, getrunken und geplaudert oder gespielt («Heftigs» Snookerhalle ist klasse!). Manche machten es sich am Lagerfeuer, bei Vollmond und sternklarem Himmel, gemütlich.

Am Mittag danach ging es, allerdings ohne Wolfgang, an dessen Rad die Luft nicht gehalten hatte, zurück. Auf dem Weg entschieden wir uns, unseren Kater an einem unweit der Strecke liegenden See abzukühlen. Niemand rechnete damit, dass wir ausgerechnet hier eine weitere Vereinskollegin treffen sollten. Zu unser aller Erstaunen war das aber so. Wie der Zufall es wollte bogen wir zu einer kleinen, versteckten Badestelle ab und trafen prompt Andrea, die sich gerade hier zum Urlaubmachen befand. Auch bei ihr und den ihrigen war am Abend zuvor gefeiert worden und nach einem erfrischenden Bad lud Andrea uns alle zum Resteverzehr ein, womit uns unverhofft ein weiteres Festmahl zu Teil wurde. - Unser Radweg endete in Fürstenwalde, von wo aus wir, inzwischen etwas erschöpft, den Zug zurück nach Berlin nahmen.

Gedankt sei «Heftig» und auch Andrea für die großzügige Bewirtung und Saverio für die fotographischen Schnappschüsse.

 

Eine Nachlese von Tobias Fiege                                                  Fotos vergrößern mit Mausklick

 
  
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